AutomotiveINNOVATIONS Award 2023

Innovationen waren schon immer die zentrale Triebfeder der Automobilindustrie. Aber selten waren sie so wichtig und haben so viele Bereiche zur gleichen Zeit erfasst wie heute. Es geht schon lĂ€ngst nicht mehr nur um die Elektrifizierung des Antriebs und die Digitalisierung der Produktion, sondern auch um neue Partnerschaften und Lieferketten, neue Ökosysteme und Wertschöpfungsmodelle. Deshalb ist die InnovationsfĂ€higkeit der entscheidende Gradmesser, wie gut Automobilhersteller und -zulieferer die Herausforderungen der Transformation bewĂ€ltigen.

Gemeinsam mit PwC leisten wir im Center of Automotive Management (CAM) unseren Beitrag, um den tiefgreifenden Wandel mit neuen Konzepten und Ideen zu begleiten, zu gestalten, zu fördern – und zu feiern! Aus diesem Grund zeichnen PwC und das CAM bereits seit 2012 die innovationsstĂ€rksten Leistungen der Automobilbranche im Rahmen einer feierlichen Gala Veranstaltung in Frankfurt am Main aus. 

Wie bedeutend zukunftsfĂ€hige Innovations- und Transformationsstrategien fĂŒr die Automobilindustrie sind, diskutieren wir in diesem Jahr live vorab mit hochkarĂ€tigen Entscheider:innen und Expert:innen der Branche in unserem Digital Automotive Talk, der ersten Industrie-Talksendung in TV-QualitĂ€t, moderiert von Markus Lanz (ZDF). 

AutomotiveINNOVATIONS Awards 2023: Volkswagen ist der innovativsteAutomobilkonzern der Welt / Vorjahressieger Mercedes-Benz landet auf Platz 2 und verteidigt die Pole Position unter den Premiummarken / Mit Geely steht erstmals ein chinesischer Konzern auf Rang 3 der innovativsten Autofirmen / Ford hat bei den Volumenmarken die Nase vorn / Die innovativsten Zulieferer sind CATL, ZF, Michelin und Nvidia / Live-Diskussion mit Expert:innen und Vertreter:innen der innovationsstĂ€rksten Unternehmen im „Digital Automotive Talk 2023“ mit Moderator Markus Lanz am 13. Juli um 17 Uhr

AutomotiveINNOVATIONS Award 2023: InnovationsstÀrkste Premiummarke Mercedes-Benz

Markus SchĂ€fer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, Chief Technology Officer, Entwicklung & Einkauf: „I am delighted to announce that Mercedes-Benz has won four prestigious trophies at the AutomotiveINNOVATIONS Awards 2023.“

đŸ”č Most Innovative Premium Brand
đŸ”č Most Innovative Model – Mercedes-Benz EQE
đŸ”č Most Innovative Premium Brand – Electric Mobility
đŸ”č Most Innovative Premium Brand – Interface and Connectivity
To win any industry award is a real honour, but to claim the title of “Most Innovative Premium Brand” is extra special. This wouldn’t be possible without some truly groundbreaking technology. Our DRIVE PILOT system has now been certified for use by the U.S. state of California, following similar approvals in Nevada and Germany. Our latest MBUX infotainment system is available in a host of new models, including the #EClass, #CLE and #EQESUV.
These awards are presented by PwC Deutschland and the Center of Automotive Management (CAM). Together, the two companies have been honouring the most innovative achievements in the automotive industry for over a decade.

I’d like to extend my gratitude to Felix Kuhnert, partner at PwC Germany and Automotive Leader, and Stefan Bratzel, Prof. Dr., director and founder at CAM, for giving me and the panel of industry experts a globally recognised platform to express our views. I would also like to thank them for presenting #MercedesBenz with these prestigious awards.“

https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7085544531336523776/?commentUrn=urn%3Ali%3Acomment%3A(ugcPost%3A7085544529558163456%2C7085592113714745345)&dashCommentUrn=urn%3Ali%3Afsd_comment%3A(7085592113714745345%2Curn%3Ali%3AugcPost%3A7085544529558163456)

Weitere Infos zu den AutomotiveINNOVATIONS Award Gewinnern 2023: https://auto-institut.de/das-automotiveinnovations-konzept/

Video zur Studie: „Digitalisierung in der MobilitĂ€tswirtschaft.“

Um im globalen Wettbewerb zu bestehen, mĂŒssen sich Unternehmen mit der Nutzung von Daten und Plattformen auseinandersetzen und ein Mindset fĂŒr datenbasierte Ökosysteme entwickeln. Das zeigte die Veranstaltung „e-mobil BW connects“ am 16. MĂ€rz 2023. In diesem Rahmen wurde gleichzeitig die neue Studie der Landesagentur zum Thema „Digitalisierung in der MobilitĂ€tswirtschaft – Erfolgsfaktoren der Daten- und Plattformökonomie“ vorgestellt.

Autor Prof. Dr. Stefan Bratzel (Center of Automotive Management) stellt die wichtigsten Ergebnisse vor und diskutiert anschließend mit Cathrin Lind (EnBW mobility+ AG & Co.KG), Damir Dulovic (Swarm Logistics) und Franz Loogen (e-mobil BW) ĂŒber die Herausforderungen fĂŒr Baden-WĂŒrttemberg.

Hier der Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=5OcifmrXgfw&embeds_euri=https%3A%2F%2Fmediathek.derwac.com%2F&source_ve_path=MjM4NTE&feature=emb_titl

Hier die Studie gratis herunterladen: https://www.e-mobilbw.de/fileadmin/me


00:00:00 BegrĂŒĂŸung | Theresa Abb, e-mobil BW
00:04:00 Grußwort | Franz Loogen, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der e-mobil BW
00:12:36 Kurzvorstellung der Studie „Digitalisierung in der MobilitĂ€tswirtschaft –
Erfolgsfaktoren der Daten- und Plattformökonomie“ | Prof. Dr. Stefan Bratzel, Center of Automotive Management
01:03:00 Podiumsdiskussion: Vor welchen Herausforderungen steht Baden-WĂŒrttemberg? | Dr. Stefan Bratzel, Center of Automotive Management, Cathrin Lind, EnBW mobility+ AG & Co.KG, Damir Dulovic, Swarm Logistics, Franz Loogen, e-mobil BW, Theresa Abb, e-mobil BW
01:50:14 Fragen aus dem Auditorium

AutomotiveINNOVATIONS 2023: Entwicklungstrends beim autonomen Fahren

Wiwo berichtet in der Titelgeschichte auf Basis unserer Innovationsanalysen zum internationalen Entwicklungsstand beim autonomen Fahren: „Das Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach, das seit Jahren alle maßgeblichen Innovationen in der Autoindustrie erhebt, hat exklusiv fĂŒr die WirtschaftsWoche errechnet, wer beim autonomen Fahren weltweit fĂŒhrt.“

Einige Thesen:

🚘 Bei Level 3-Systemen im Ownership-Modell ist Mercedes-Benz AG derzeit an Position 1 – vor Tesla! Dazu passt die heutige Meldung, dass Mercedes jetzt auch in Kalifornien die Zulassung fĂŒr L3-Systeme erhalten hat (Markus SchĂ€fer). Aber auch BMW Group und Volkswagen Group macht bei L2+ und L3 Fortschritte.
đŸ‘Č Bei Level-4 Systemen sind neben den kalifornischen Playern Waymo und Cruise chinesische Unternehmen vorn, allen voran Apollo von Baidu, Inc.. Beachtlich ist die aktuell rasant gestiegene Anzahl von autonomen Fahrzeugflotten in Peking und anderen chinesischen StĂ€dten.
Fazit: Es gibt noch viel zu tun, technologisch, regulativ. Aber: Autonomes Fahren wird in den nĂ€chsten 10 Jahren ein großer Gamechanger. Hier mĂŒssen Deutschland und deutsche Unternehmen mitspielen.
…demnĂ€chst mehr: AutomotiveINNOVATIONS Report 2023 https://lnkd.in/eZhWXZuR

https://www.wiwo.de/my/technologie/mobilitaet/abgefahren-nur-ein-deutscher-konzern-unter-den-top-13/29191640-2.html

Marktpositionierung der deutschen Automobilhersteller in China

  • Strategische Marktkonzentration der deutschen Automobilhersteller in China fĂŒhrt zu hoher AbhĂ€ngigkeit und Verwundbarkeit
  • Im Zukunftsfeld der ElektromobilitĂ€t liegen die deutschen Automobilhersteller in China noch weit zurĂŒck

Die Automobilindustrie steht in China vor multiplen Herausforderungen. Zum einen ist China mit Abstand der grĂ¶ĂŸte Automobilmarkt der Welt. Mit ĂŒber 23,5 Mio. Pkw-Neuzulassungen im Jahr 2022 entfĂ€llt damit fast ein Drittel des weltweiten Pkw-Absatzes auf China. Daraus ergeben sich große Absatz- und Gewinnchancen gerade fĂŒr die deutschen Automobilhersteller, allerdings nimmt die WettbewerbsintensitĂ€t aktuell erheblich zu.

Denn zum zweiten spielen chinesische Unternehmen in zentralen Zukunftsfeldern wie der ElektromobilitĂ€t und dem autonomen Fahren eine zunehmend wichtigere Rolle und treten im Heimatmarkt, aber immer mehr auch in anderen Weltregionen als relevante Wettbewerber auf.  Im Bereich ElektromobilitĂ€t zĂ€hlt etwa BYD zu den innovationsstĂ€rksten Akteuren. Bei Vernetzung und autonomen Fahren spielen chinesische Unternehmen ebenfalls eine Hauptrolle.

Drittens wĂ€chst gleichzeitig die AbhĂ€ngigkeit gerade auch der deutschen Automobilhersteller vom chinesischen Markt erheblich.  Aufgrund der geopolitischen Ambitionen Chinas und der wachsenden Konflikte steigt fĂŒr die deutsche Automobilindustrie das Verwundbarkeitsrisiko. Das sind die zentralen Ergebnisse der aktuellen Studie des Center of Automotive Management (CAM) zur Marktpositionierung der globalen Automobilhersteller in China.

Im Jahr 2022 haben die deutschen Hersteller erhebliche Marktanteile verloren, wĂ€hrend der Gesamtmarkt um 9,7 Prozent zulegte. Großer Gewinner ist BYD, deren VerkĂ€ufe um fast 150% zulegen und der nun nach dem Volkswagen Konzern zweitstĂ€rkster Autohersteller in China ist (vgl. Abb. 1). Im ersten Quartal 2023 steigerte BYD seine VerkĂ€ufe wiederum um 90% auf 552.076 Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wĂ€hrend die deutschen Hersteller – wie der Gesamtmarkt – im Minus liegen.

Die AbhĂ€ngigkeit der deutschen Automobilhersteller von China bleibt sehr hoch. Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass die Marktrelevanz, d.h. Anteil der ChinaverkĂ€ufe zum Gesamtabsatz im Jahr 2022, bei Volkswagen 40%, bei Mercedes-Benz 36,8% und bei BMW 33% betrĂ€gt. Auch Tesla verkauft mehr als ein Drittel seiner weltweiten Produktion in China. Die AbhĂ€ngigkeit gegenĂŒber China ist in der letzten Dekade stark gestiegen: Vor zehn Jahren lag die Marktrelevanz von Volkswagen noch bei 31% bzw. bei Mercedes bei 18% und BMW bei 14%. Die Hersteller generieren damit bislang einen Großteil ihre UmsĂ€tze und Gewinne in China. Umgekehrt folgt daraus ein hohes Verwundbarkeitsrisiko der Unternehmen infolge möglicher geopolitischer Spannungen bzw. technologie- und wettbewerbsorientierten Turbulenzen.

Der Markthochlauf der ElektromobilitĂ€t in China stellt fĂŒr die deutschen Autobauer eine doppelte Herausforderung. China ist weltweit der Kernmarkt der reinen ElektromobilitĂ€t (BEV) mit einem Wachstum von 84% auf mehr als 5 Mio. Pkw. Auch im ersten Quartal 2023 steigen die Pkw-Neuzulassungen von BEV ĂŒberdurchschnittlich zum Gesamtmarkt auf 1,08 Mio. (+12,5%), was einem BEV-Anteil an den Gesamtzulassungen von 21% entspricht. Allerdings entwickeln sich die deutschen Hersteller im Vergleich zum Wettbewerb noch unterdurchschnittlich. MarktfĂŒhrer bei Elektrofahrzeugen im Jahr 2022 ist BYD mit einem Marktanteil von 18% (+184%) gefolgt von SAIC (inkl. Wuling) mit 11,9% (+9,1%) und Tesla mit 8,7% (+37,1%). Die VW Group kommt im Zukunftsfeld der ElektromobilitĂ€t nur auf einen Marktanteil von 3,1% (+68%). Insgesamt können die deutschen Hersteller ihre historisch starke Stellung in China im Zukunftsfeld der reinen ElektromobilitĂ€t bislang nicht halten (vgl. Abb. 3).

Hinzu kommt, dass der weltweite MarktfĂŒhrer Tesla im chinesischen Markt einen Preiskampf eingeleitet hat, der auch die deutschen Hersteller zu Preisreduktionen zwingt. Insgesamt wird damit eine Konsolidierung der Branche im Zukunftsfeld der ElektromobilitĂ€t eingeleitet. Da nur wenige Automobilhersteller derzeit mit der ElektromobilitĂ€t Geld verdienen, dĂŒrften die Gewinnmargen insgesamt deutlich sinken. Dadurch steigt auch bei den deutschen Automobilherstellern perspektivisch der Kostendruck im Bereich ElektromobilitĂ€t erheblich. Dies dĂŒrfte jedoch den Volumenhersteller Volkwagen deutlich stĂ€rker treffen als die Premiumhersteller BMW und Mercedes.

Electromobility Report 2023: Absatztrends der E-MobilitÀt in Deutschland 2023

  • Tesla ist mit deutlichen Abstand MarktfĂŒhrer bei den Elektro-Neuzulassungen in Deutschland in den ersten 3 Monaten des Jahres 2023 gefolgt von den Marken des VW-Konzerns.
  • In China steigen die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen (BEV) zwischen Januar und MĂ€rz 2023 auf ĂŒber 1 Mio., wĂ€hrend der Gesamtmarkt sinkt.
  • Eine Segmentanalyse von 78 BEV-Modellen des Jahres 2022 zeigt erhebliche Unterschiede zwischen den Modellangeboten und Segmenten, u.a. bei Reichweite, Verbrauch und Anschaffungspreis.

Im ersten Quartal 2023 wurden 94.736 reine Elektrofahrzeuge (BEV) zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahrszeitraum entspricht dies einem Zuwachs von 13,2%. Damit entwickeln sich BEVs trotz der deutlichen Absenkung der FörderprĂ€mie weiter ĂŒberdurchschnittlich zum Gesamtmarkt, der um 6,5 % zugelegt hat. Der Neuzulassungsanteil von BEVs an den Gesamtzulassungen steigt auf 14,2% (13,4%).

DemgegenĂŒber haben sich die Neuzulassungen von Plug-in Hybriden (PHEV) mit nur noch 37.545 Pkw nahezu halbiert. Der PHEV-Anteil sinkt nach dem Auslaufen der FörderprĂ€mie auf nur noch 5,6 Prozent. Allerdings bleibt die BegĂŒnstigung von PHEVs durch den geldwerten Vorteil.

Insgesamt steigt der Gesamtmarkt auf 666.818 Neuzulassungen. Der Benzinanteil liegt bei 37,3%, wĂ€hrend Dieselfahrzeuge nur noch 18,9% der Neuzulassungen betragen. FĂŒr das Gesamtjahr rechnet das CAM mit einem Wachstum von reinen Elektrofahrzeugen um 17% auf 550.000 im Vergleich zum Vorjahr (2022: 470.559).

Im grĂ¶ĂŸten Elektromarkt China steigen im ersten Quartal 2022 laut CAAM die Pkw-Neuzulassungen von BEV auf 1,08 Mio. (+12,5%), was einem BEV-Anteil von 21% entspricht. Der Gesamtmarkt ist dagegen trotz einer Erholung im MĂ€rz in den ersten drei Monaten des Jahres noch um 7,3% im Minus. Einen starken Zuwachs erleben auch die PHEVs, die von Januar bis MĂ€rz 2023 auf 431.000 (+74%) zulegen.

MarktfĂŒhrer unter den Elektrofahrzeugen (BEV) in Deutschland ist im bisherigen Jahresverlauf Tesla mit 20.655 Neuzulassungen gefolgt von der Marke VW mit 13.443 Pkw. Die Marken Audi und Mercedes kommen mit 7.637 bzw. 7.298 Pkw auf Rang 3 und 4 vor Hyundai (5.394) und BMW (4.334). In die Top-10 der BEV-Neuzulassungen gelangen noch Smart (3.380) und Fiat (3.125) sowie erstmals der chinesische Hersteller MG Roewe (3.117) gefolgt von Skoda (2.736).

Neben den reinen Elektro-Marken Tesla, Smart und Polestar erreichen einige Hersteller deutlich ĂŒberdurchschnittliche BEV-Anteile an den Neuzulassungen. Auf hohe BEV-Anteile kommen die Modelle von MG mit 81%, Mini mit 27,5%, Volvo mit 24% und Hyundai mit 23,7%, wĂ€hrend Peugeot, Fiat und Renault noch leicht ĂŒber dem Durchschnitt von 14,2 % liegen. Unterdurchschnittlich zum Markt bewegen sich im ersten Quartal des Jahres 2023 die BEV-Anteile von Audi (12,6%), VW (10,6%), Mercedes (10,2%) und BMW (7,5%). Bei Herstellern wie Toyota (4,4%) oder Ford (2,3%) spielen reine Elektrofahrzeuge beim Fahrzeugverkauf in Deutschland noch fast keine Rolle.

Im vergangenen Jahr entfielen rund 470.000 Neuzulassungen in Deutschland auf reine Elektrofahrzeuge, die sich auf 78 Modelle der Automobilhersteller verteilen. Eine modell- und markenspezifische Segmentanalyse zeigt, dass rund 43,4% der Elektrozulassungen auf SUV entfallen, darunter 35,6% auf mittlere SUV (vgl. Abb. 2). Auf Minis, Kleinwagen und Kompaktklassen entfallen 40,4 Prozent der BEV-Neuzulassungen.

Die Anschaffungspreise von Elektrofahrzeugen bewegen sich im Vergleich zu den Benzinmodellen immer noch in einem weitĂŒberdurchschnittlichen Bereich. Der mittlere Einstiegspreis aller 78 BEV-Modelle liegt gewichtet an den Neuzulassungen bei 48.700 €. Die Einstiegspreise von Kleinst-, Klein- und Kompaktwagen (niedrige Segmente) betragen im Mittel 32.155 €, wĂ€hrend die besonders populĂ€ren SUVs und GelĂ€ndewagen auf einen Durchschnittspreis von 47.627 € kommen. Die mittleren SUVs beginnen bei einem Einstiegspreis von 46.412 €.

Die Reichweiten der Elektrofahrzeuge befinden sich bereits auf einem relativ hohen Niveau. Die durchschnittliche Reichweite der 78 Modelle (beste Ausstattungslinie) liegt bei 421 km (WLTP), wobei in den niedrigen Segmenten 342 und in der Oberen Mittelklasse und Oberklasse im Mittel 553 km (WLTP) erreicht werden.

Das Leergewicht der Einstiegsmodelle liegt im Mittel bei 1.882 kg. Große SUV kommen auf mehr als 2,5 Tonnen Leergewicht, wĂ€hrend die mittleren SUV bereits ĂŒber 2 Tonnen wiegen. In den niedrigen Segmenten liegt das Gewicht bei 1.459 kg.

Der durchschnittliche Stromverbrauch der Einstiegsmodelle liegt bei 16,0 kWh/100km. Dabei ergibt sich ein teils erhebliches GefÀlle zwischen Modellen in den niedrigen Segmenten (Mini, KW, UMK) mit einem gewichteten Verbrauch von 15,1 sowie SUVs mit 16,8 kWh/100km.


Studienleiter Stefan Bratzel: „Die ElektromobilitĂ€t in Deutschland und China entwickelt sich weiter ĂŒberdurchschnittlich zum Gesamtmarkt. Es zeigt sich, dass es innerhalb der Segmente erhebliche Unterschiede bei Preis und Leistungsmerkmalen von Modellen gibt. Ein Modellvergleich lohnt sich. Durch den MarktfĂŒhrer Tesla wurde ein weltweiter Preiskampf ausgelöst, der lĂ€ngerfristig zu niedrigeren Einstiegspreisen fĂŒhren wird. Hersteller kĂŒnftig noch viel stĂ€rker Einsparpotenziale von Elektromodellen identifizieren.“


Über den Electromobility Report:

Der CAM Electromobility Report 2023 analysiert regelmĂ€ĂŸig die aktuellen Markt-, Absatz- und Innovationstrends der ElektromobilitĂ€t in wichtigen KernmĂ€rkten (z.B. China, USA, Europa und Deutschland). Gleichzeitig werden die wesentlichen Einflussfaktoren auf den Markthochlauf der ElektromobilitĂ€t empirisch beleuchtet. Die daraus abgeleiteten Annahmen werden schließlich in Markthochlauf-Szenarien fĂŒr das Jahr 2030 ĂŒberfĂŒhrt. Die Untersuchung konzentriert sich auf reine Batteriefahrzeuge (BEV) und Plug-In-Hybride (PHEV).

For more information: https://auto-institut.de/e-mobility/