MĂ€rz 25, 2023 | Presse
Im Pkw-Bereich sind batterieelektrische Fahrzeuge die effizienteste Lösung, die sich im Vergleich zu Verbrenner/E-Fuels fĂŒr Verbraucher aus Gesamtkostensicht durchsetzen werden. Verbrenner wird es noch lange geben – aber im Vergleich zu Elektroautos wĂ€chst die Preisdifferenz (u.a. Betriebs-, Servicekosten).
Wir brauchen E-Fuels – dort, wo eine direkte Elektrifizierung nicht möglich ist (Flugverkehr, Schiffsverkehr), ggf. auch zur Kraftstoff- Beimischung des Bestandes – falls ab 2040 genĂŒgend E-Fuels vorhanden sind (was den Sprit wiederum verteuern wird).
Ansonsten lenkt die Debatte ab von den groĂen Herausforderungen und Hausaufgaben rund um E-MobilitĂ€t: Ladeinfrastruktur, bidirektionales Laden, Rohstoffe/Lieferketten, Ăbertragungs-/Verteilnetzausbau, Ăkosystem E-MobilitĂ€t etc.
Ich wĂŒrde mir wĂŒnschen, dass sich alle vermehrt um die Hausaufgaben kĂŒmmern (die leider selten Schlagzeilen machen).
Einige Anmerkungen:
đ» https://lnkd.in/eP8dv3Di
đș https://lnkd.in/egMwwgWd
MĂ€rz 17, 2023 | Presse
Hochspannend sind die Insights die Professor Stefan Bratzel gibt: Autohersteller mĂŒssen neue Kompetenzen an den Tag legen um erfolgreich zu sein und um ĂŒberhaupt zukunftsfĂ€hig zu sein. Mit seinem Auto-Institut veröffentlicht er jĂ€hrlich den Innovationsindex. Hier wird gemessen, wie stark ĂŒber 80 Hersteller aus der ganzen Welt in den Bereichen Connectivity, Bedien- und Anzeigekonzepte und autonomes Fahren sind.
Kooperationen in den Bereichen sind fĂŒr OEMs ĂŒberlebenswichtig – und fĂŒr viele alteingesessene Unternehmen oftmals ein Kulturschock. Hinzu kommt, dass seit vielen Jahren branchenfremde, aber sehr groĂe Player wie Alphabet auf den Markt drĂ€ngen.
Ebenfalls ein groĂes Thema: Vehicle to grid. Was das ist? Reinhören!
Antworten u.a. auf folgende Fragen:
…Warum es einen Kampf der Welten zu neuen GeschĂ€ftsmodellen gibt?
…Wie lange dauert es bis wir autonom fahren?
…Was KoKoKO ist und wie wir innovativer werden?
Nicht verraten wird, wer mich wĂ€hrend der Aufzeichung angerufen hat.đ
https://lnkd.in/erUYfNrk
MĂ€rz 16, 2023 | Connectivity
Erfolgsfaktor Daten- und Plattformökonomie
âDer digitale Reifegrad deutscher Unternehmen in der Automobil- und MobilitĂ€tsbranche variiert starkâ, sagt Prof. Dr. Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management ĂŒber Erkenntnisse einer neuen Studie, die er im Auftrag der Landesagentur e-mobil BW verfasst hat. âDie Zulieferindustrie, das Kfz-Gewerbe, MobilitĂ€tsdienstleister und Verkehrsbetriebe sind in unterschiedlicher AusprĂ€gung von der Digitalisierung betroffen. Doch ist es zwingend notwendig, sich jetzt mit der Nutzung von Daten und Plattformen auseinanderzusetzen, um im globalen Wettbewerb zu bestehen.â
Erfolgsfaktor Daten- und Plattformökonomie
Die von der Landesagentur e-mobil BW heute (16.3.) herausgegebene Studie âDigitalisierung in der MobilitĂ€tswirtschaftâ zeigt die erheblichen Potenziale von Daten- und Plattformökonomien fĂŒr alle Stakeholder der Branche. Denn digitale Ăkosysteme ermöglichen es, Ressourcen effizienter zu nutzen und Prozesse zu optimieren. Sie bieten zudem die Möglichkeit, auf ihrer Basis neue Services und Dienstleistungen zu entwickeln. In anderen Wirtschaftsbereichen zeigt sich auch, dass erfolgreiche Plattformen eine zunehmende Monopolstellung gewinnen und damit etablierte Strukturen verĂ€ndern. FĂŒr die Unternehmen der Automobil- und MobilitĂ€tswirtschaft gilt es nun, diese Entwicklung fĂŒr sich zu nutzen.
Mindset fĂŒr datenbasierte Ăkosysteme
Die vom Center of Automotive Management verfasste Studie benennt unternehmensinterne und -externe Handlungsempfehlungen, um die digitale Transformation der MobilitĂ€tswirtschaft aktiv zu gestalten und relevante Erfolgsfaktoren zu beachten. Beispielweise zur Neujustierung des Kooperationsumfelds, zur Digitalisierung der (Verkehrs-)Infrastruktur oder auch zum Wandel von Kultur und Organisation im Unternehmen. Denn das kulturelle Mindset in UnternehmensfĂŒhrung und Belegschaft kann den Aufbau datenbasierter Ăkosysteme in Unternehmen genauso behindern, wie veraltete und hĂ€ufig ineffiziente Organisationsstrukturen.
Analyse und UnterstĂŒtzung vom Land
Wie ausgeprĂ€gt aktuell die digitale Fitness bei Automobilherstellern, Automobilzulieferern, dem Kfz-Gewerbe, dem öffentlichen Personennahverkehr und MobilitĂ€tsdienstleistern ist und welche Herausforderungen es fĂŒr diese Stakeholder gibt, analysiert die Studie eingehend. âUm erfolgreich in der Daten- und Plattformökonomie FuĂ zu fassen und um digitale Prozesse, Lösungen und Produkte einzufĂŒhren, sollten die Unternehmen auch in Netzwerken kooperieren und neue Wertschöpfungsketten aufbauenâ, sagt Franz Loogen, e-mobil BW GeschĂ€ftsfĂŒhrer. âDie Landesagentur e-mobil BW bietet dafĂŒr zahlreiche Anlaufstellen. Etwa das Cluster ElektromobilitĂ€t SĂŒd-West oder die Landeslotsenstelle Transformationswissen BW, die beide Mitherausgeber der Studie sind, oder das Netzwerk Intelligent Move.â
e-mobil BW connects: Daten und Plattformen â Was sind die Erfolgsfaktoren fĂŒr Unternehmen?
Die Kernergebnisse der Studie werden heute im Rahmen der Veranstaltungsreihe âe-mobil BW connectsâ in Stuttgart vorgestellt. Die Studienimpulse diskutieren u.a. Prof. Dr. Stefan Bratzel, Franz Loogen sowie Vertreter:innen der EnBW Energie Baden-WĂŒrttemberg AG und dem Start-up Swarmlogistics mit rund 100 angemeldeten Teilnehmenden. Die Unternehmen zeigen beispielhaft, wie sich die Prinzipien der Daten- und Plattformökonomie auf die MobilitĂ€tswirtschaft ĂŒbertragen lassen und wie die erforderliche digitale Fitness erreicht werden kann.
Die neue Studie âDigitalisierung in der MobilitĂ€twirtschaftâ finden Sie online unter: https://lnkd.in/ejawAFm8
www.e-mobilbw.de/service/publikationen