automotiveIT: Volkswagen ist InnovationsfĂŒhrer der Autobranche

In einem Ranking der InnovationsstĂ€rke der globalen Autohersteller seit 2016 liegen Volkswagen, BMW und Daimler auf den ersten RĂ€ngen, gefolgt von Hyundai, Ford und Stellantis. Mit BYD, Great Wall und Geely finden sich erstmals drei chinesische Hersteller in den Top 10 der Studie AutomotiveINNOVATIONSAnzeige des Center of Automotive Management (CAM). Verlierer der aktuellen Entwicklung sind neben GM vor allem die japanischen Hersteller: WeltmarktfĂŒhrer Toyota findet sich lediglich auf Rang 13 wieder, auch Nissan und Honda rutschen im Ranking ab. Gleichzeitig drĂ€ngen neue Unternehmen wie Xpeng, Nio, Rivian oder Lucid mit hoher Dynamik auf den Markt.

In den Jahren 2019 bis 2021 hat der Studie zufolge Volkswagen vor allem bei elektrischen Antrieben sowie neuen HMI-Konzepten Fortschritte machen können. Daimler kann mit der neuen S-Klasse und Neuerungen wie dem MBUX-Interieur-Assistenten oder dem Digital Light punkten. Dennoch liegen die Stuttgarter mit 118 Welt- und Konzernneuheiten knapp hinter BMW, die 125 serienreife Innovationen vorweisen.

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Handelsblatt: Deutsche Autohersteller und Tesla sind besonders innovativ

Die drei deutschen Konzerne und Tesla sind weltweit die innovativsten Automobilhersteller. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach bei Köln. Die US-Konkurrenten Ford und General Motors finden sich in der Untersuchung im Mittelfeld wieder, japanische Hersteller wie Toyota liegen am Ende der Rangliste.

CAM-Professor Stefan Bratzel warnt die deutschen Autohersteller davor, sich auf ihren Erfolgen in Sachen Innovation auszuruhen. Sie mĂŒssten sich im internationalen Vergleich zwar nicht verstecken. „Jetzt sollten sich die deutschen Hersteller aber besonders bei der Software anstrengen“, betont der Hochschullehrer. Im Vergleich zu den Jahren 2016 bis 2018 hĂ€tten insbesondere Volkswagen und Daimler etwas an Innovationskraft verloren.

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Focus-Online: Mehr als 200 Milliarden Euro Schaden: Die Welle an Cyber-Attacken wird immer höher

Der letzte prominente Fall eines Hackerangriffs auf die Autobranche, die derzeit wegen fehlender Chips sowieso unter LieferengpĂ€ssen leidet, ist noch nicht lange her: Am 24. Oktober 2021 stellte der auf Heizungen, Klimaanlagen und Abgassysteme spezialisierte Zulieferer EberspĂ€cher aus dem Baden-WĂŒrttembergischen Esslingen fest, dass große Teile seiner IT lahmgelegt waren. Mit Hilfe einer Ransomware hatten die TĂ€ter weltweit Server angegriffen und einen Teil der Daten verschlĂŒsselt. Um eine mögliche Ausbreitung des Angriffs sowohl innerhalb des Unternehmens als auch nach außen zu verhindern, schaltete EberspĂ€cher sĂ€mtliche Netzwerke und Server ab und erstatte Anzeige. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt seither wegen Verdachts der Computer-Sabotage und der versuchten Erpressung. Vier Wochen dauerte es, bis EberspĂ€cher seine IT Schritt fĂŒr Schritt wieder in Betrieb nehmen konnte.

Der Angriff fĂŒhrte zu einer FĂŒlle von Problemen: Die Versorgung der deutschen Automobilhersteller mit den Teilen von EberspĂ€cher war gefĂ€hrdet. Branchenexperten wie Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach bei Köln, sprach vom „nĂ€chsten Tiefschlag fĂŒr eine Branche, die jetzt schon unter Chip- und Rohstoffmangel bei wichtigen Bauteilen Ă€chzt.“ FĂŒr AutokĂ€ufer bedeute das zusĂ€tzliche Wartezeiten von bis zu einem Jahr.

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Zeit Online: Unentschiedenheit als StÀrke

2022 wird das Jahr, in dem BMW mit neuen Elektroautos angreift: Die elegante SchrĂ€ghecklimousine i4 will jene Kundinnen und Kunden gewinnen, denen ein Tesla Model 3 weder hochwertig noch sportlich genug ist. Der luxuriöse iX ergĂ€nzt das erfolgreiche SUV iX3 nach oben. Die Oberklassenlimousine i7 ist das elektrische Pendant zum 7er und ein direkter Wettbewerber zum Mercedes EQS. Bei Mini wird die nĂ€chste Auflage des Mini-E wahrscheinlich zum Jahresende vorgestellt. Und der futuristische Roller CE 04 beamt die Motorradsparte in die nĂ€chste Ära. Die Fans der ElektromobilitĂ€t sind trotzdem unzufrieden.

„BMW verfolgt eine Multiantriebsstrategie, weil man nicht ausschließlich ans batterieelektrische Auto glaubt“, sagt Professor Stefan Bratzel, Leiter des Center Automotive Management an der FHDW Bergisch Gladbach. BMW sei sehr innovativ. Der niedrige Wert an der Börse liege auch an der zurĂŒckhaltenden Öffentlichkeitsarbeit.

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Handelsblatt: Chipmangel und E-Auto-Boom: Diese Herausforderungen mĂŒssen die deutschen Autohersteller 2022 meistern

Wieder einmal ruhen alle Hoffnungen auf dem neuen Jahr. Schon vor zwölf Monaten hatten die meisten Autohersteller darauf gesetzt, dass die schlimmste Zeit hinter ihnen liegen wĂŒrde und dass die Coronapandemie beendet wĂ€re. Doch dann kam die Versorgungskrise bei Halbleitern dazu – und vieles wurde noch schlimmer. Auch 2022 gibt es keine Garantie dafĂŒr, dass die Chipversorgung wirklich besser wird.

Viele Automanager verbreiten Zuversicht fĂŒr das neue Jahr. Es sei davon auszugehen, â€ždass sich die Versorgungslage stabilisiert, sagt beispielsweise Ralf BrandstĂ€tter, Vorstandschef von Volkswagen Pkw. Die Wolfsburger hĂ€tten direkten Kontakt mit großen Chipherstellern aufgenommen und verließen sich bei der Halbleiterversorgung nicht mehr allein auf zwischengeschaltete Automobilzulieferer wie Bosch und Continental. „Wir haben aus der Not eine Tugend machen mĂŒssen“, ergĂ€nzt BrandstĂ€tter. „Im zweiten Halbjahr 2022 sollte sich die Situation hoffentlich entspannen“, meint auch Hildegard MĂŒller, PrĂ€sidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

Stefan Bratzel, Professor am Center of Automotive Management (CAM) im rheinischen Bergisch Gladbach, kalkuliert damit, dass allein in der Bundesrepublik in diesem Jahr rund 350.000 rein batteriegetriebene Elektroautos verkauft worden sind. FĂŒr 2022 rechnet Bratzel mit einem weiteren Anstieg auf 450.000 E-Fahrzeuge. Die deutschen Autohersteller werden ihr Elektroangebot weiter ausbauen. Außerdem helfe die Zusage der neuen Regierung in Berlin, dass die staatliche Förderung von E-Autos im neues Jahr unverĂ€ndert fortgesetzt werde, so Bratzel.

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