Handelsblatt: Deutsche Autohersteller und Tesla sind besonders innovativ

Die drei deutschen Konzerne und Tesla sind weltweit die innovativsten Automobilhersteller. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach bei Köln. Die US-Konkurrenten Ford und General Motors finden sich in der Untersuchung im Mittelfeld wieder, japanische Hersteller wie Toyota liegen am Ende der Rangliste.

CAM-Professor Stefan Bratzel warnt die deutschen Autohersteller davor, sich auf ihren Erfolgen in Sachen Innovation auszuruhen. Sie mĂĽssten sich im internationalen Vergleich zwar nicht verstecken. “Jetzt sollten sich die deutschen Hersteller aber besonders bei der Software anstrengen”, betont der Hochschullehrer. Im Vergleich zu den Jahren 2016 bis 2018 hätten insbesondere Volkswagen und Daimler etwas an Innovationskraft verloren.

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Focus-Online: Mehr als 200 Milliarden Euro Schaden: Die Welle an Cyber-Attacken wird immer höher

Der letzte prominente Fall eines Hackerangriffs auf die Autobranche, die derzeit wegen fehlender Chips sowieso unter Lieferengpässen leidet, ist noch nicht lange her: Am 24. Oktober 2021 stellte der auf Heizungen, Klimaanlagen und Abgassysteme spezialisierte Zulieferer Eberspächer aus dem Baden-WĂĽrttembergischen Esslingen fest, dass groĂźe Teile seiner IT lahmgelegt waren. Mit Hilfe einer Ransomware hatten die Täter weltweit Server angegriffen und einen Teil der Daten verschlĂĽsselt. Um eine mögliche Ausbreitung des Angriffs sowohl innerhalb des Unternehmens als auch nach auĂźen zu verhindern, schaltete Eberspächer sämtliche Netzwerke und Server ab und erstatte Anzeige. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt seither wegen Verdachts der Computer-Sabotage und der versuchten Erpressung. Vier Wochen dauerte es, bis Eberspächer seine IT Schritt fĂĽr Schritt wieder in Betrieb nehmen konnte.

Der Angriff fĂĽhrte zu einer FĂĽlle von Problemen: Die Versorgung der deutschen Automobilhersteller mit den Teilen von Eberspächer war gefährdet. Branchenexperten wie Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach bei Köln, sprach vom „nächsten Tiefschlag fĂĽr eine Branche, die jetzt schon unter Chip- und Rohstoffmangel bei wichtigen Bauteilen ächzt.“ FĂĽr Autokäufer bedeute das zusätzliche Wartezeiten von bis zu einem Jahr.

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Zeit Online: Unentschiedenheit als Stärke

2022 wird das Jahr, in dem BMW mit neuen Elektroautos angreift: Die elegante Schräghecklimousine i4 will jene Kundinnen und Kunden gewinnen, denen ein Tesla Model 3 weder hochwertig noch sportlich genug ist. Der luxuriöse iX ergänzt das erfolgreiche SUV iX3 nach oben. Die Oberklassenlimousine i7 ist das elektrische Pendant zum 7er und ein direkter Wettbewerber zum Mercedes EQS. Bei Mini wird die nächste Auflage des Mini-E wahrscheinlich zum Jahresende vorgestellt. Und der futuristische Roller CE 04 beamt die Motorradsparte in die nächste Ära. Die Fans der Elektromobilität sind trotzdem unzufrieden.

“BMW verfolgt eine Multiantriebsstrategie, weil man nicht ausschlieĂźlich ans batterieelektrische Auto glaubt”, sagt Professor Stefan Bratzel, Leiter des Center Automotive Management an der FHDW Bergisch Gladbach. BMW sei sehr innovativ. Der niedrige Wert an der Börse liege auch an der zurĂĽckhaltenden Ă–ffentlichkeitsarbeit.

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Handelsblatt: Chipmangel und E-Auto-Boom: Diese Herausforderungen mĂĽssen die deutschen Autohersteller 2022 meistern

Wieder einmal ruhen alle Hoffnungen auf dem neuen Jahr. Schon vor zwölf Monaten hatten die meisten Autohersteller darauf gesetzt, dass die schlimmste Zeit hinter ihnen liegen würde und dass die Coronapandemie beendet wäre. Doch dann kam die Versorgungskrise bei Halbleitern dazu – und vieles wurde noch schlimmer. Auch 2022 gibt es keine Garantie dafür, dass die Chipversorgung wirklich besser wird.

Viele Automanager verbreiten Zuversicht fĂĽr das neue Jahr. Es sei davon auszugehen, â€ždass sich die Versorgungslage stabilisiert, sagt beispielsweise Ralf Brandstätter, Vorstandschef von Volkswagen Pkw. Die Wolfsburger hätten direkten Kontakt mit groĂźen Chipherstellern aufgenommen und verlieĂźen sich bei der Halbleiterversorgung nicht mehr allein auf zwischengeschaltete Automobilzulieferer wie Bosch und Continental. „Wir haben aus der Not eine Tugend machen mĂĽssen“, ergänzt Brandstätter. „Im zweiten Halbjahr 2022 sollte sich die Situation hoffentlich entspannen“, meint auch Hildegard MĂĽller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

Stefan Bratzel, Professor am Center of Automotive Management (CAM) im rheinischen Bergisch Gladbach, kalkuliert damit, dass allein in der Bundesrepublik in diesem Jahr rund 350.000 rein batteriegetriebene Elektroautos verkauft worden sind. Für 2022 rechnet Bratzel mit einem weiteren Anstieg auf 450.000 E-Fahrzeuge. Die deutschen Autohersteller werden ihr Elektroangebot weiter ausbauen. Außerdem helfe die Zusage der neuen Regierung in Berlin, dass die staatliche Förderung von E-Autos im neues Jahr unverändert fortgesetzt werde, so Bratzel.

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Welt: Hier sind E-Autos schon gĂĽnstiger als Verbrenner

Das Jahr 2022 wird dem Elektroauto in Deutschland endgĂĽltig den Durchbruch bescheren. Immer mehr GrĂĽnde sprechen fĂĽr den Stromer, wie Studien zeigen. Gleichzeitig offenbart sich, dass sich ein Verbrenner wirtschaftlich immer weniger lohnt. 0

Nach dem rasanten Aufstieg der Elektromobilität in diesem Jahr steuert Deutschland 2022 auf neue Rekorde bei den Neuzulassungen von Elektroautos zu. Wie eine Auswertung des Center of Automotive Management (CAM) von Stefan Bratzel zeigt, ist der Marktanteil reiner E-Autos seit Januar nahezu jeden Monat gestiegen. Für den aktuellen Monat rechnet der Autoexperte mit einem E-Anteil von 23 Prozent an allen Neuzulassungen. Im kommenden Jahr soll seiner Prognose zufolge jedes vierte neu verkaufte Auto mit einem Elektromotor unterwegs sein. Die gute Nachricht wird jedoch von einem großen Problem getrübt.

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Bild.de: E-Auto-Boom

So vergurkt die Politik den E-Auto-Boom

Verkehrsforscher und E-Mobilitätsexperte Prof. Dr. Stefan Bratzel (54) nennt diese Entwicklung gegenüber BILD „bedenklich“, warnt: „Eigentlich müsste es umgekehrt sein. Die Ladeinfrastruktur müsste vorausgehen, damit sich mehr Leute für E-Autos interessieren.“ Das größte Problem laut Bratzel: bürokratische Genehmigungsverfahren.

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