German car industry gets cold shoulder from Berlin

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“Things have changed a lot since 2009,” said Stefan Bratzel, the director of the Center of Automotive Management near Cologne. Due to the diesel emissions scandal, “a lot of trust and confidence has been lost”, he added, making it almost impossible for politicians to directly subsidise the sector, which supports approximately 3m jobs in Germany alone.

E-MobilitĂ€t im internationalen Vergleich. Bilanz Jan-April 2020 – Electromobility Report

  • Tesla innovativster OEM im rein elektrischen Antriebsbereich, aber Volkswagen schließt im Innovations-Ranking zu Tesla auf
  • Hohe HeterogenitĂ€t der Elektronachfrage in den KernmĂ€rkten: Starker RĂŒckgang in China, hohes Wachstum in Europa, Plug-In Hybride als Treiber der E-MobilitĂ€t in Deutschland

Tesla bleibt der innovationsstĂ€rkste Elektroautobauer, aber Volkswagen und der Hyundai holen deutlich auf. Dagegen liegen viele etablierte Automobilhersteller wie Toyota, Fiat-Chrysler oder Ford bei der E-MobilitĂ€t weiter weit zurĂŒck, wĂ€hrend sich einige chinesische OEMs in den oberen RĂ€ngen etablieren. Das zeigen die neuesten Auswertungen des „Electromobility Report 2020“ des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach, indem die Markt- und Innovationstrends der E-MobilitĂ€t regelmĂ€ĂŸig bilanziert werden.

Danach zeigen sich die E-MobilitĂ€tsmĂ€rkte im internationalen Vergleich in den ersten vier Monaten des Jahres vor dem Hintergrund des Covid-19 Virus uneinheitlich. China bleibt zwar mit weitem Abstand der Leitmarkt fĂŒr Elektrofahrzeuge, wobei die Absatzzahlen stark rĂŒcklĂ€ufig sind. Die Neuzulassungen von New Energy Vehicles (NEV, exkl. Commercial Vehicles) sinken um 45 Prozent auf nunmehr 184.000 Fahrzeuge (YTD April). Darunter waren 135.000 rein elektrische Fahrzeuge und 49.000 Plug-In-Hybride. Damit sinkt der Marktanteil der NEV von 5,0% auf 4,2% sogar ĂŒberproportional im Vergleich zum durch das Covid-19 Virus stark rĂŒcklĂ€ufigen Gesamtabsatz auf dem chinesischen Markt (-33%). Damit setzt sich der seit Juli 2019 feststellbare rĂŒcklĂ€ufige E-Fahrzeugverkauf fort, nachdem die staatlichen Förderkulissen der chinesischen Regierung deutlich reduziert wurden. Ende April wurde jedoch beschlossen die staatliche UnterstĂŒtzung der E-MobilitĂ€t bis Ende 2022 zu verlĂ€ngern, worunter u.a. der Wegfall der 10-prozentigen Kaufsteuer und verschiedene KaufprĂ€mien zĂ€hlen.  Entsprechend ist im laufenden Jahr wieder mit einer Belebung der E-Fahrzeugnachfrage zu rechnen.

Electromobility Report

Im CAM Electromobility Report werden regelmĂ€ĂŸig der E-MobilitĂ€tsmarkt und die Absatzentwicklung der Automobilhersteller analysiert. Im Mittelpunkt stehen die KernmĂ€rkte China, USA und die EuropĂ€ische Union. Unter Anderem werden unter BerĂŒcksichtigung von SchlĂŒsselfaktoren wie Ladeinfrastrukturen, Regularien, Modellpaletten und den E-MobilitĂ€tsstrategien der OEM verschiedene Markthochlaufszenarien fĂŒr 2025/2030 entworfen. Der Bericht nutzt verschiedene Methoden und Informationsquellen wie beispielsweise die Datenbanken CAM AutomotiveINNOVATIONS und -PERFORMANCE, Web-Recherchen und Experteninterviews, um EntscheidungstrĂ€gern zuverlĂ€ssige Einblicke in die ElektromobilitĂ€t zu bieten.

Bratzel: „AbwrackprĂ€mie nicht das richtige Mittel“

NTV, 5.5.2020

https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Bratzel-Abwrackpraemie-nicht-das-richtige-Mittel-article21760625.html

Die Corona-Krise macht der Autobranche schwer zu schaffen. Seitens der Autobauer werden nun Rufe nach KaufprĂ€mien laut. Stefan Bratzel, Professor fĂŒr Automobilwirtschaft, erklĂ€rt im ntv-Interview, warum er Anreize befĂŒrworte, die umstrittene „AbwrackprĂ€mie 2.0“ hingegen nicht.

Globaler Automobilmarkt 2020: Szenarien fĂŒr die KernmĂ€rkte Europa, China, USA AutomotivePERFORMANCE Report 2020

Der globale Automobilmarkt wird im Jahr 2020 durch die Corona Pandemie nach szenarischen Berechnungen des CAM um 17 Prozent (Basis-Szenario) einbrechen. Insgesamt sinkt die weltweite Automobilnachfrage damit um ca. 15 Mio. Pkw auf nur noch 68 Mio. Pkw und wird in den grĂ¶ĂŸten AutomobilmĂ€rkten zu erheblichen Verwerfungen fĂŒhren. Danach ist in Europa mit einem Minus von 21 Prozent auf nur noch 12,5 Mio. zu rechnen, wĂ€hrend in den USA die Nachfrage um 3 Mio. auf dann 14 Mio. Pkw/LCV (-17%) sinken sollte. Der grĂ¶ĂŸte Automobilmarkt China wĂŒrde dagegen um nur 10 Prozent auf 19 Mio. Pkw im Gesamtjahr 2020 sinken, wobei die chinesische Autonachfrage im Vergleich zum Höchststand im Jahr 2017 (24 Mio.) dann bereits um 5 Mio. Einheiten geschrumpft sein wird (vgl. Abbildung 1). https://auto-institut.de/automotiveinnovations/