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Das Center of Automotive Management (CAM) der Fachhochschule Bergisch Gladbach hat das Abschneiden globaler Automobilhersteller im bisherigen Jahresverlauf analysiert. Die Branche hat demnach weiter mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen, allen voran Verwerfungen in der Lieferkette. Doch trotz erheblicher Absatzeinbußen gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 wird das Gesamtjahr 2021 für die globalen Automobilhersteller mit Rekordgewinnen enden.

Insbesondere der Mangel an Halbleitern beeinträchtigt weiter das Tagesgeschäft der Autobauer. Während Tesla, Toyota und Hyundai ihre Auslieferungszahlen in den ersten drei Quartalen auf oder über das Vor-Pandemie-Niveau von 2019 steigern konnten, hatten Konzerne wie Renault, Volkswagen, General Motors, Daimler und Ford stärker mit der Chip-Knappheit zu kämpfen. Insgesamt erholen sich die Konzerngewinne (EBIT) laut der CAM-Auswertung aber ausnahmslos deutlich vom Vorjahr und erreichen im Zuge der Produktionsverlagerung auf margenträchtigere Fahrzeuge noch nie da gewesene Rekordwerte.

Prognose: 2021 wird für Autohersteller trotz Herausforderungen mit Rekordgewinnen enden

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