AutomotiveINNOVATIONS Report 2021 jetzt vorbestellbar!

Der AutomotiveINNOVATIONS Report 2021 ist ab sofort vorbestellbar!

Der AutomotiveINNOVATIONS Report 2021 identifiziert auf Basis von knapp 650 kategorisierten und einzeln bewerteten, fahrzeugtechnischen Neuerungen des Jahres 2020/21 die Zukunftstrends von 30 Automobilkonzernen und innovativen Startups mit ca. 80 Marken u.a. aus Europa, Japan, den USA und China.

Die Studie gliedert sich in zwei wesentliche Teile:

1) Ausführliche Erläuterungen basierend auf Charts zu den Technologie-Trends
aus den Bereichen Alternative Antriebe und Elektromobilität, Autonomes Fahren
und Sicherheit, Interface und Vernetzung.

2) Innovationsprofile der wichtigsten Hersteller und Zulieferer
sowie Ranglisten der innovationsstärksten Autokonzerne, Marken und Modellen.

Der Report erscheint voraussichtlich im August 2021. Weitere Informationen finden Sie unter: https://auto-institut.de/automotiveinnovations/

Auswirkungen von Patenten der Telekommunikation auf die Innovationsfähigkeit der Automobilindustrie

Das Auto zählt mit über 10.000 Einzelteilen zu den komplexesten Massenprodukten. Mehrere zehntausend Erfindungen sind in jedem Fahrzeug implementiert. In vernetzten Fahrzeugen sind insbesondere bei Informations- und Kommunikationstechnologien die zugelieferten Komponenten durch eine hohe Anzahl von Patenten geschützt.

In den letzten Jahren sind Rechtstreitigkeiten um Verletzungen von Patenten zwischen der Automobil- und Telekommunikationsbranche entstanden, die erhebliche Auswirkungen auf die etablierte Wertschöpfungsstruktur der Automobilindustrie haben. In Deutschland ergeben sich in Streitfällen besondere Herausforderungen durch den automatischen Unterlassungsanspruch im Patentgesetz. Ein Vergleich ist die einzig praktische Option für Automobilhersteller, um schwere Störungen der komplexen Lieferkette und der Geschäftsprozesse zu vermeiden. Dabei lassen sich Hersteller auf unverhältnismäßig hohe Entschädigungssummen ein, losgelöst vom eigentlichen ökonomischen Wert der patentierten Erfindung. Dies erscheint im Falle der Bauteile, die auf Patenten der Telekommunikation beruhen, als ein schwer zu rechtfertigender, unverhältnismäßiger Nachteil – insbesondere vor dem Hintergrund, dass viele Patente später für nichtig erklärt oder nur mit Einschränkungen aufrechterhalten werden.

Das Unterlassungsrisiko sorgt in Deutschland gegenüber anderen Ländern zu einer signifikant höheren Vergleichsrate bei Patentklagen. Daraus können für den Entwicklungs- und Produktionsstandort Deutschland erhebliche Wettbewerbsnachteile im internationalen Vergleich entstehen.

Mehr im Gutachten zu den Auswirkungen von Patenten der Telekommunikation auf die Innovationsfähigkeit der Automobilindustrie.

Unter folgendem Link können Sie das Gutachten direkt herunterladen:

http://www.automotiveinnovations.de/download/20200128_Bratzel_Gutachten-fuer-Hersteller-2021_FINAL_FB-V3.1.pdf

E-Mobilität in Deutschland (2020). Update: Marktführer und Absatzanteile bei batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV)

  • Marktführer bei batterieelektrischen Fahrzeugen sind Volkswagen, Renault und Tesla.
  • Weit überdurchschnittliche Anteile von reinen Elektrofahrzeugen an den Neuzulassungen weisen Renault, Hyundai und Porsche auf.
  • Großer Nachholbedarf bei deutschen Premiumherstellern sowie bei den Volumenherstellern wie Fiat und Ford.


Volkswagen (Marke) ist mit 46.193 Neuzulassungen der Marktführer bei batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) in Deutschland im Jahr 2020 gefolgt von Renault (31.477) und Tesla (16.694) sowie Smart und Hyundai. Mit deutlichem Abstand folgen BMW, Audi und Opel (vgl. Abb. 1). Neben den reinen Elektromarken wie Tesla weisen bereits einige traditionelle Autohersteller hohe Elektroanteile (BEV) an ihren Neuzulassungen auf. Bei Renault ist mehr als jedes vierte neu zugelassene Fahrzeug (25,1%)
batterieelektrisch angetrieben, bei Jaguar fast jedes fünfte Fahrzeug. Weit überdurchschnittliche BEVAnteile weisen im Jahr 2020 auch Hyundai (15,2%) und Porsche (12,2%) sowie Nissan (11,6%) auf. Auch der Marktführer Volkswagen liegt mit 8,8 Prozent über dem Durchschnitt der BEV-Neuzulassungen in Deutschland (6,7%) (vgl. Abb. 1). Die deutschen Premiumhersteller liegen beim BEV-Absatzanteil in Deutschland noch weit unter dem Durchschnitt. Bei Mercedes machen BEVs derzeit nur 1,5 Prozent der Neuzulassungen aus, während dieser Anteil bei BMW 3,6 und bei Audi 3,9 Prozent beträgt. Unterdurchschnittlich schneiden bei diesem Vergleich auch viele Volumenhersteller ab. Während bei Opel der BEV-Anteil bei 4,8 Prozent liegt, kommen Skoda und Seat derzeit nur auf 2,6 bzw. 1,9 Prozent. Bei Fiat (1,0%) und Ford (0,1%) spielen
reine E-Fahrzeuge praktisch noch keine Rolle. Aus Konzernsicht kommt Volkswagen in Deutschland mit den Marken VW, Audi, Skoda, Porsche auf einen Absatz von 64.652 Pkw und einen leicht unterdurchschnittlichen BEV-Anteil von 6,1 Prozent. Renault-Nissan erzielt einen BEV-Anteil von 22,2 Prozent mit seinen zusammen 35.527 abgesetzten E-Fahrzeugen gefolgt von Hyundai-Kia mit 21.850 E-Fahrzeugen und einem BEV-Anteil von 12,9 Prozent. Im Gesamtjahr 2020 haben sich die Neuzulassungen für reine Elektrofahrzeuge (BEV) in Deutschland von 63.000 (2019) auf rund 194.000 Einheiten (+207%) erhöht. Der Neuzulassungsanteil hat sich von 1,75 Prozent im Jahr 2019 auf von 6,7 Prozent im Jahr 2020 fast vervierfacht.
Im globalen Vergleich kommt der Volkswagen Konzern im Jahr 2020 weltweit auf 231.600 vollelektrische Fahrzeuge, die einen Anteil von 2,5 Prozent an den gesamten Neuzulassungen des Konzerns betragen. Zum Vergleich: Tesla führt die BEV-Rangliste mit 499.500 Elektrofahrzeugen im Jahr 2020.


„Das Jahr 2020 markiert die Zeitenwende einer zunehmenden Elektrifizierung des deutschen Automobilmarkts und bedeutet für Automobilhersteller eine Neustrukturierung der Marktanteile. Automobilhersteller, die ein breites Angebot an attraktiven Elektromodellen
aufweisen, werden zu den Gewinnern zählen. Dagegen bedrohen die Versäumnisse mancher Hersteller
bei batterieelektrischen Antrieben deren Überlebensfähigkeit.“

Studienleiter Stefan Bratzel

Abbildung 1: Absatzzahlen und Neuzulassungsanteile von Herstellern (Marken) bei reinen Elektrofahrzeugen (BEV) im Gesamtjahr 2020 in Deutschland

Nio ET7 (2021) | CAM Factsheet

Wir beobachten NIO schon seit einiger Zeit unter Innovationsgesichtspunkten. Mit dem chinesischen Start-up könnte sich ein sehr relevanter Konkurrent im Premiumsegment entwickeln. Und NIO ET7 wartet mit einigen bemerkenswerten Innovationen auf:
Highlights NIO ET7:

  • Ab sofort bestellbar; Auslieferungen ab 2022
  • Hauptkonkurrenten: Tesla Model S, Porsche Taycan, BMW, Mercedes, Audi
  • Erstes Fahrzeug mit Festkörperbatterie und einer Reichweite von 1.000 km (NEFZ)
  • Neuartige Sensoren (z.B. 8MP Kameras // Tesla: 1,2 MP) für verbessertes autonomes Fahren: 687 m Sichtweite des Systems (229 m Tesla); Tesla erkennt eine Person bis zu 74 m Entfernung -Nio erkennt eine Person aus einer Entfernung von bis zu 223 m
  • „Adam“ Super Computer kann bis zu 1.000 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde (TOPS) ausführen – Tesla: „nur“ 144 – Level 4 des autonomen Fahrens erfordert nach Schätzungen von Nvidia rund 400 TOPS
  • Marktwert NIO: 91,85 Mrd. USD // VW: 96,25 Mrd. USD (Stand: 11. Januar 2021)

 

AutomotiveINNOVATIONS Award 2021: Zuliefererbewerbung

Am 14. Juni 2020 wurden im Rahmen des Digital Automotive Talk – moderiert von Markus Lanz – online zum neunten Mal die AutomotiveINNOVATIONS Awards vergeben. Die nächste Veranstaltung findet statt am 15.07.2021. Diese Events und die Innovations-Studie des CAM stoßen auf ein breites Echo in den Medien und bei den Preisträgern.

Das CAM prämiert auch 2021 wieder die innovativsten Automobilzulieferer im Rahmen des AutomotiveINNOVATIONS Awards am 15.07.2021. Interessierte Zulieferer-Unternehmen können sich bis zum 31.01.2020 mit einzelnen, fahrzeugtechnischen Innovationen kostenfrei bewerben. Bewerbungsunterlagen können unter award@auto-institut angefordert werden.

Weitere Informationen unter:
https://auto-institut.de/das-automotiveinnovations-konzept/